„Klimaneutralität im Gebäudebereich und bezahlbares Wohnen müssen zusammengedacht werden. Dafür stehen unsere Mitgliedsunternehmen.“


Andreas Ibel Präsident BFW Bundesverband

„Bezahlbares Wohnen ist oberste Priorität. Alle Beteiligten müssen an einem Strang ziehen und die Herausforderung gemeinsam meistern. Ideologiefrei, technikoffen und vor allem schnell. “


David Huber Geschäftsführer BFW Landesverband Niedersachsen / Bremen

„Bezahlbares Wohnen durch mehr Wohnungsbau sichern.
Hierfür braucht es mehr Bauland, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, personell gut ausgestattete Baubehörden und den politischen Rückhalt auf allen Ebenen.“


Elisabeth Gendziorra Geschäftsführerin BFW Landesverband NRW

„Mit klugen Quartiersansätzen und der Innovationskraft unserer Mitglieder schaffen wir das mit Klimaschutz und bezahlbarem Wohnen – wenn die Politik uns lässt!“


Andreas Beulich Geschäftsführer BFW Bundesverband

„Wir sollten nicht nur über Mietwohnungsbau reden, sondern den Wunsch nach Eigentumsbildung ermöglichen.“


Gerald Lipka Geschäftsführer BFW Landesverband Baden-Württemberg

„Wir haben die Antworten zu Klimaschutz und bezahlbarem Wohnen. Jetzt muss die Politik nur noch zuhören.“


Markus Weidling Geschäftsführer BFW Bundesverband
Dr. Verena Herfort

„Klimaschutz realisieren und dabei wirtschaftlich bleiben – das wird in den nächsten Jahren die zentrale Herausforderung für die Immobilienwirtschaft sein. Dafür brauchen wir den Dialog mit der Politik.“


Dr. Verena Herfort Geschäftsführerin BFW Landesverband Nord
Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender BFW Landesverband Niedersachsen/Bremen

„Bezahlbares Wohnen ist Grundlage für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Mit der Politik und Verwaltung im Dialog, werden wir dieses Ziel erreichen. Miteinander statt Gegeneinander schafft neuen Wohnraum.“


Dirk Streicher Vorstandsvorsitzender BFW Landesverband Niedersachsen/Bremen

„In der Marktwirtschaft muss die Wohnungspolitik verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, um Investitionen für den privaten Wohnungsbau zu sichern.“


Steffen Bieder Geschäftsführer BFW Landesverband Mitteldeutschland

„Eigentum fördern statt Mieten deckeln.
Deutschland ist europäisches Schlusslicht bei der Bildung von Wohneigentum. Eigentum macht unabhängig von Mietentwicklung und wird unverzichtbar mit Blick auf sinkende Rentenansprüche.“


Martin Dornieden Vorstandsvorsitzender BFW Landesverband NRW

„In Regulierung kann man nicht wohnen: Wir brauchen nicht mehr dirigistische Maßnahmen, sondern bessere Konzepte.“


Patrick Slapal Geschäftsführer BFW Landesverband Bayern

Das BFW PolitikFORUM ist die neue Plattform für den Dialog zwischen Immobilienwirtschaft und Politik.
Hier finden Sie umfassende Informationen zu den Positionen der Parteien in der Immobilien- und Wohnungspolitik.
Außerdem können Sie sich in Video-Podcasts über Standpunkte von Spitzenpolitikerinnen und -politikern sowie Fachleuten informieren.

Das BFW PolitikFORUM wird vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen betrieben.
Mit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen ist er die Interessenvertretung der mittelständischen Immobilienwirtschaft und wird als Spitzenverband von Landesparlamenten und Bundestag bei branchenrelevanten Gesetzgebungsverfahren angehört.

Kürzlich live im Dialog

Daniel Föst, Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

Am 2. Dezember war Daniel Föst live bei uns zu Gast.

BFW-Wahlprüfsteine 2021

Seit 75 Jahren steht der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen für die Themen Immobilien, Mittelstand und Verantwortung. Der verantwortungsbewusste Wohnungsbau ist das Kernthema vieler unserer Mitgliedsunternehmen.

Wir stellen uns den Herausforderungen unserer Zeit, allen voran denen für bezahlbaren Wohnraum und Klimaschutz. Wir suchen den offenen und konstruktiven Austausch mit Entscheidungsträgern und bringen die innovativen Ideen, Erfahrungen und Lösungsansätze unserer Mitgliedsunternehmen in die politische Debatte ein.

Gemeinsam müssen wir uns den Herausforderungen stellen und gemeinsam können wir die gesteckten Ziele erreichen. Mehr bezahlbarer Wohnraum ist machbar, klimaneutrales Wohnen auch.

Wir schaffen das mit:

Abbau von Bürokratie und Überregulierung
Technologieoffenheit, Innovation und echte Sektorkopplung mit Quartierslösungen
Mehr Förderpolitik und weniger lähmende Ordnungspolitik.

Wir brauchen mehr Bauland!

Flächen bereitstellen/Baulandvergabe optimieren
Die Flächenbereitstellung stockt, mancherorts sinkt sie sogar seit Jahren. In den Metropolen steht so gut wie kein Bauland mehr zur Verfügung. Doch nur wenn neue Flächen bereitgestellt werden, lässt sich der Wohnraummangel beheben.

Innerstädtischer Wohnungsbau muss in höherer Dichte und flexiblen Nutzungskonzepten möglich werden (u.a. Ersatzneubau und Umnutzung sowie Aufstockung).

Das Baugesetzbuch muss dafür die Grundlage bilden. Es braucht engagierte Kommunen, die in der Bodenpolitik eine aktive Rolle spielen und die die gesetzlichen Möglichkeiten konsequent umsetzen. Hierfür braucht es eine Reform des Baugesetzbuches, die den Namen verdient.

Innen-/Außenentwicklung sowie Nachverdichtung stärken
Das Bauplanungsrecht muss Flexibilität ermöglichen, um den sich verändernden Lebensbedürfnissen gerecht zu werden. Wir brauchen eine bedarfsgerechte Außen- und Umlandentwicklung, die mit einem verstärkten Infrastrukturausbau einhergeht. In Eigentumsrechte darf nicht weiter eingegriffen werden.

Wir müssen Klimaschutz innovativ und effektiv gestalten!

Mit der CO2-Umlage zu Verbrauchseinsparungen motivieren
Den individuellen Energieverbrauch von Mieterinnen und Mietern können Investoren und Eigentümer nicht beeinflussen.

Daher sollten sie auch nicht an der verbrauchsabhängigen CO2-Umlange beteiligt werden. Maßgeblich sind Lösungen, die das Nutzerverhalten und tatsächliche Verbrauchsdaten mit einkalkulieren.

Technologieoffenheit im Energieeinsparrecht erhalten
Innerhalb der politisch gesetzten Leitplanken sollte es Wirtschaft und Wettbewerb überlassen bleiben, die energetisch effektivste und wirtschaftlichste Lösung für das in Frage stehende Gebäude, Gebäudeensemble oder Quartier mit seinen standortbedingten Gegebenheiten zu finden.
Klimaschutz effektiv und zielgerichtet gestalten
Das Energieeinsparrecht muss konsequent auf das CO2-Senkungsziel ausgerichtet werden. Für die Nutzung erneuerbarer Energien, den Ausbau der Elektromobilität und andere ambitionierte Ziele braucht es praxisnahe, wirtschaftlich tragfähige und transparente Förderinstrumente.

Die Energiewende braucht effektive Regeln für die dezentrale Stromerzeugung und -verwendung. Wirtschaftlichkeit, Technologieoffenheit und Sozialverträglichkeit müssen die entscheidenden Kriterien auf dem Weg zu klimaneutralem Wohnen sein. Dann werden auch die dringend notwendigen privatwirtschaftlichen Zukunftsinvestitionen angeregt. Nationale Ermessensspielräume bei der Umsetzung europäischer Vorgaben müssen erhalten bleiben.

Mietrecht ausgewogen gestalten
Ein faires Miteinander zwischen Mietern und Vermietern darf nicht durch einseitige Regelungen aufs Spiel gesetzt werden. Steigende Kosten für die Erhaltung und Modernisierung von Wohnungen und Gewerbeeinheiten lassen sich nicht durch mietrechtliche Eingriffe reduzieren.

Mietpreisregulierung darf nicht zum Klimakiller werden, weil notwendige Investitionen in Energieeffizienz ausbleiben. Von unbedachten Regulierungen gehen Risiken aus, denn sie können das Angebot an frei vermieteten Wohnungen beeinträchtigen, die Rentabilität aller Wohnungsbauunternehmen gefährden und sich negativ auf die Bautätigkeit auswirken. Auf weitere staatliche Mietpreiseingriffe sollte daher verzichtet werden. Nur durch eine Ausweitung des Angebots wird eine langfristige Entspannung des Wohnungsmarktes erreicht.

Baugenehmigungsverfahren beschleunigen!
Bei der Bearbeitung von Baugenehmigungsverfahren müssen Eilverfahren geschaffen und Abstimmungswege optimiert werden. Eine heute nicht unübliche Verfahrensdauer von drei oder mehr Jahren ist nicht praktikabel.

Bauen muss bezahlbar bleiben!

Normung praxisgerecht und transparent gestalten
Nur gute, einfache, kostengünstige und auf Gefahrenabwehr beschränkte Standards dürfen Grundlagen ordnungsrechtlicher Anforderungen für das Bauen sein.

Neben den technischen Anforderungen sind daher stets auch Folgenabschätzungen für die Kosten des Bauens und Wohnens durchzuführen. Normen, auf die im Bauordnungsrecht Bezug genommen wird, müssen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Anstieg der Baukosten dämpfen
Der Anstieg der Baukosten konnte in den vergangenen Jahren trotz diverser politischer Initiativen nicht gedämpft werden. Neue Herausforderungen durch Ressourcenverknappung bei Baumaterialien kommen dazu.

Überhöhte bauordnungsrechtliche Anforderungen gehören auch dahingehend auf den Prüfstand.

Der Umsetzungsstand der Empfehlungen der Baukostensenkungskommission muss fortlaufend überprüft werden. Gleiches gilt für das „Maßnahmenpaket Baukosten und Fachkräftesicherung“ vom Wohnungsgipfel 2018. Dessen Umsetzung muss umfassend evaluiert werden. Um spürbare Erfolge zu erzielen, muss die nächste Bundesregierung hierauf einen echten Schwerpunkt legen.

Steuern und Nebenkosten müssen gesenkt werden!

Lineare AfA auf mindestens 3 Prozent erhöhen
Die steuerliche Abschreibung bei Gebäuden muss auf mindestens 3 Prozent angehoben werden.

Die aktuellen 2 Prozent tragen der veränderten wirtschaftlichen Nutzungsdauer von Gebäuden nicht mehr Rechnung.

Erwerbsnebenkosten senken
Der Steuererhöhungswettbewerb der Länder bei der Grunderwerbsteuer muss aufhören. Wir fordern, diese Steuer für den Ersterwerb einer eigenen, selbstgenutzten Immobilie endlich abzuschaffen.

Eine solche Regelung ist klar, mit wenig bürokratischem Aufwand umsetzbar und stellt eine besonders effektive staatliche Wohneigentumsförderung dar. Grundsätzlich sollten die Steuersätze auf ein investitionsfreundliches Niveau von max. 3,5 Prozent zurückgeführt werden.

Grundsteuer begrenzen
Bei der Umsetzung der Grundsteuerreform müssen Mieterhöhungen im vermieteten Bestand und eine zusätzliche Belastung von Immobilieneigentümern vermieden werden.

Die gesetzlichen Regelungen zu den Mietnebenkosten sind für die Anwendung weiterhin maßgeblich.

Bürokratie muss abgebaut werden!

Lärm- und Immissionsschutz anpassen
Ziel einer zukunftsfähigen Stadt ist das nutzungsgemischte Quartier. Es verkürzt Verkehrswege und hat eine attraktive soziale und kulturelle Infrastruktur.

Die Vorgaben beim Lärm- und Immissionsschutz müssen dahingehend überprüft und angepasst werden. Bau- und Planungsrecht müssen den erforderlichen Nutzungsmischungen in den Innenstädten ausreichend gerecht werden. Die Baunutzungsverordnung muss den geänderten Bedürfnissen angepasst werden.

Bauordnungsrecht bundesweit vereinfachen
Die Musterbauordnung muss sich auf Regelungen zur Gefahrenabwehr beschränken. Dies kann dazu beitragen, dass Bauvorhaben vereinfacht, Genehmigungsverfahren beschleunigt und Kosten gesenkt werden.
Bauen vereinfachen
Bei der Bearbeitung von Baugenehmigungsverfahren müssen Eilverfahren geschaffen und Abstimmungswege optimiert werden. Eine heute übliche Verfahrensdauer von drei oder mehr Jahren muss schnellstens verkürzt werden.

Wir brauchen Rahmenbedingungen für modernes Wohnen!

Für ein starkes Bauressort
Wir brauchen endlich ein starkes Bauressort, mit dem bezahlbares Bauen und Wohnen sowie effektiver Klimaschutz vorangebracht werden.
Eigenkapital stärken
Für den Erwerb von Wohneigentum ist das Eigenkapital oft eine entscheidende Hürde. Deshalb muss staatliche Förderung hier zielgerichtet ansetzen und zum zweckgerichteten Vorsparen erhalten und weiterentwickelt werden.

Zukünftig sollte die inflationsbedingte Anpassung der Wohnungsbauprämie in kürzeren Abständen erfolgen. Verbesserungen sind auch bei der Arbeitnehmersparzulage erforderlich. Zudem sollte es Sparern möglich sein, vorhandene Mittel, etwa aus Lebensversicherungen, Sparverträgen oder Wertpapieren, steuerfrei umzuwandeln.

Durchmischte attraktive Städte schaffen
Zukünftig müssen monotone Strukturen, Funktionen und Nutzungen beseitigt werden. Es bedarf einer stärkeren Mischung von Wohnen, Gewerbe, Handel, Gastronomie sowie Kultur- und Freizeitangeboten in attraktiven öffentlichen Räumen.
Selbständiges Wohnen bis ins hohe Alter sicherstellen
Angesichts des demografischen Wandels steigt die Nachfrage nach barrierearmen Wohnungen zukünftig weiter an.

Anreizprogramme für den Neubau sowie eine bedarfsgerechte Aufstockung der Förderprogramme für den altersgerechten Umbau müssen daher auch in Zukunft stets sichergestellt werden.

Digitalisierung nachhaltig einsetzen
Um die Potentiale der Digitalisierung für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nutzbar zu machen, müssen rechtliche und politische Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Dies gilt z.B. bei Fragen des Datenschutzes oder des Breitbandausbaus, der Ausbildung von Fachkräften, der Investition in Forschung und Entwicklung.

Technologieoffenheit und Interoperabilität sind Grundvoraussetzungen für die Umsetzung der Digitalisierung in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die bundesweite Einführung einer digitalen Bauakte beschleunigt Verfahren nicht nur, sondern macht sie auch transparenter und nachvollziehbarer. Gleiches gilt für eine Digitalisierung der Öffentlichkeitsbeteiligung.

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